Keller unter Wasser

Dauerregen seit heute morgen. Und ich ahnte es schon an der Arbeit: Keller unter Wasser.

Da nutzten auch alle flehenden Blick in den Himmel nichts, es hört einfach nicht auf zu regnen. Und als ich endlich zu Hause war, wurden meine Befürchtungen erfüllt: Keller überflutet!

Ok, ein wenig übertrieben ist es es schon, aber die Pumpe im Sickerschacht hatte ganze Arbeit geleistet und anstatt das Wasser in den Abfluss zu Pumpen, hatte sie es fleißig in den Keller befördert, um dann wieder im Sickerschacht abzulaufen. Dann ging das Spiel wenige Stunden später wohl wieder von vorne los: Ein bisschen Wasser abpumpen und den Rest im Keller verteilen.

Also bewaffnete ich mich Putzeimer und Wischmop und begann die Kellertrockenlegung. Danach wollte ich mich an die Ursachenforschung machen. Die Arbeit wurde mir allerdings schnell abgenommen. Denn gerade als ich das Wasser alles aufgewischt hatte, klackte die Tauchpumpe und ich hörte wie das Wasser aus dem Schacht gepumpt wurde. Schnell schoss das Wasser aus dem Rohr in den Trichtersiphon. Und nur mit einem Satz an die Seite konnte ich der Flutwelle entkommen. Du Pumpe tat was sie sollte, sie pumpte das Wasser aus dem Keller. Aber der Ablauf tat nicht, was er sollte: Eine kleine Menge Wasser floss ab und der Rest spritzte Munter in den Keller.

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Trübe Aussichten für das Wetter

Gestern Nacht …

… weckte mich ein starkes Gewitter.

Blitz …

… und Donner in der gleichen Sekunde.

Die Aussichten …

… für die nächsten Tage: trübe

Regen und Unwetter …

… mit bis zu 200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter werden erwartet.

Der Balkon …

… wird unter diesen Umständen wohl auch nächste Woche warten müssen.

Erhalten Sie das hessische Landgestüt Dillenburg, Frau Hinz!

In dieser Woche wurde bekannt, dass die hessische Landesregierung das Landgestüt Dillenburg nicht weiter unterstützen wird.

Die 400 Jahre alte Traditionsanlage steht damit vor dem Aus. In ihrer Begründung stellt Umweltministerin Priska Hinz unter anderem das Wohl der Pferde in Frage.

Die Schließung des Gestüts hätte nicht nur negative Folgen für die Pferdezucht in Hessen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung sowie verschiedene Pferdezucht- und -sportverbände haben deshalb eine gemeinsame Erklärung zur Schließung des Landgestüts Dillenburg formuliert.

Im Kern stehen dabei die Haltungsbedingungen.
Außerdem unterstützen bereits über 14.000 Personen die Online-Petition, die den Erhalt des Landgestüts Dillenburg fordert.

Daher meine Bitte an Alle: Helft mit und unterzeichnet die online Petition.

 

Hier geht es zur Petition:

https://www.change.org/p/umweltministerin-priska-hinz-grüne-erhalten-sie-das-hessische-landgestüt-dillenburg-frau-hinz?utm_medium=email&utm_source=notification&utm_campaign=petition_signer_receipt&share_context=signature_receipt&recruiter=48969117

Vielen Dank,
Andreas

Entlüftung Heizraum

Heute beschäftige ich mich endlich mal mit Thema „Entlüftung des Heizraumes“. Bisher kam ja die recht ineffektive Methode: „Fenster auf – Fenster zu“ zum Einsatz. Da die neue Heizung sich die Luft jetzt nicht mehr aus dem Raum holen muss, kann es nun an eine energiesparendere Lösung gehen.

Sicherlich kommt nun die Frage auf: Warum denn Lüften, da geht ja die ganze wärme verloren? Leider gasen die beiden Heizöltanks ein wenig aus und bevor der Geruch durch den Keller zieht, lüfte ich lieber. Eine Sanierung der Tanks kommt aktuell nicht in Frage, da zum einen ansonsten keine Beanstandungen an den Tanks sind und zum Anderen die Mittel für einen Austausch nicht vorhanden sind.

Glücklicherweise ist von der alten Heizung noch ein Zuluftschacht nach außen vorhanden und ich muss nicht erst noch eine Kernbohrung für einen neuen Lüfter vornehmen. Bevor es nun an die Auswahl eines geeigneten Lüfters geht, muss die Luftwechselrate berechnet werden. Die Formel hierfür lautet:

V = VR * LWR/h

V = Benötigte Luftmenge pro Stunde (m3)
VR = Raumvolumen (LxBxH)
LWR = empfohlene Luftwechselrate

In meinem Fall nehme ich als LWR die Wechselrate von einer Färberei (5 – 15).

V = 32,7 * 10
V = 327 m3/h

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Reiten für Anfänger

Heute war es endlich soweit: Die erste, richtige Reitstunde für Nina.

Wie gewohnt wurden zuerst die Pferde von der Marschweide geholt. In der Boxengasse wurden sie dann gestriegelt und anschließend für die Reitstunde fertig gemacht. Das schöne Wetter hatte heute noch vier weitere Reiterinnen angelockt und so war emsiger Betrieb. Was ich sehr schön fand war, dass die großen Reiterinnen Nina während der ganzen Reitstunde immer wieder halfen und ihr auch neue Sachen zeigten. Es war wie eine große Familie.

Auf der Weide ging es dann los: Zunächst im Schritt, dann ein (noch geführter) leichter Trap mit Steh-Sitz. Nachdem Nina sich recht sicher fühlte, durfte sie eine Runde alleine im Trap über die Marschweide reiten. Frau Janssen lief zur Sicherheit dabei neben ihr her. Wieder hatte Sie auch die anderen Reiterinnen im Blick.

Nachdem Ninas Reitstunde zu ende war, musste Mama auch ganz spontan auf Rasmus aufsteigen und ihr Können unter beweiß stellen. Frau Janssen wollte Mama damit nochmals zeigen, wie anstrengend so eine Reitstunde für den Reiter ist. Und da Sie wusste das heute unser letzter Urlaubstag war, durfte Nina nochmals für eine halbe Stunde an der Führleine auf Rasmus reiten.

Bei der Verabschiedung gab uns Frau Janssen noch ein paar gute Tipps, wie wir zu Hause einen geeigneten Reiterhof finden können.

Sichtlich glücklich, aber auch traurig, da nun erstmal die schönen Stunden auf dem Reiterhof Honnewarf zu ende waren, machten wir uns auf den Heimweg. Im nächsten Urlaub kommen wir auf alle Fälle wieder.

Wir wünschen dem Reiterhof Honnewarf alles Gute; drücken Frau Janssen die Daumen, das Zauberfee sich weiterhin so gut entwickelt; und wünschen Ihr und Ihren Pferden, aber auch allen Reiterinnen, ganz viel Gesundheit.

Danke für die schöne Zeit!

Reitstunde auf Rasmus

Heute war es dann endlich soweit: Nina sollte ihre erste, richtige Reitstunde bekommen.

Pünktlich um 15 Uhr waren wir auf dem Reiterhof Honnewarf.  Nachdem sich alle Reiterinnen versammelt hatten, ging es auf die Marschweide um die Pferde in den Stall zu holen. Unsere Lütte durfte heute zum ersten mal das Shetty Pony Molli (es sieht aus wie eine Kuh nur in klein) alleine in den Stall führen. Zusammen mit Frau Janssen durfte sie in der nächsten Runde ihr heutiges Trainingspferd in den Stall führen. Es war das Pony Rasmus (ich wundere mich immer noch darüber, dass solch ein großes Pferd ein Pony sein soll).

Dann wurden die Pferde in der Stallgasse angebunden und erstmal gestriegelt. Anschließend zeigte Frau Janssen Nina und Mama, wie der Sattel und die Trense angelegt werden. Danach bewegte sich der Korso aus Pferden und Reiterinnen auf die große Weide. Kurz bekamen die erfahrenen Reiterinnen eine Aufgabe. Danach gehörte die Überwiegende Aufmerksamkeit Nina und Rasmus. Zunächst führte Frau Janssen Rasmus im Schritt über die Wiese, um Nina ein Gefühl für das Pferd zu geben. Zwischendurch gab Sie immer wieder Anweisungen an die anderen Reiterinnen.

Ich war fasziniert davon, wie Sie Nina die Aufmerksamkeit schenkte und dabei auch alle anderen Reiterinnen im Blick hatte. Nach einiger Zeit musste dann Nina den „Steh – Sitz“ auf Rasmus üben, was sehr schnell klappte, da Frau Janssen es Nina sehr gut erklärt hatte. Leider war die Reitstunde viel zu schnell vorbei. Aber das Grinsen ging den ganzen Abend nicht aus Ninas Gesicht.

Erste Reitstunde

Eigentlich sollte heute die erste Reitstunde für unsere Lütte sein. Da es aber am Vormittag stark geregnet hatte, waren die Koppel und die Weide recht schlammig. Und so entschied Frau Janssen kurzerhand, dass die heutige Reitstunde auf dem Dressurplatz stat findet. Zum Leidwesen von Nina, denn so wurde aus der geplanten Reitstunde für sie, ein Pony Ausritt.

Allerdings übte Frau Janssen hierbei schon den richtigen Sitz auf dem Pferd mit Nina. Am Ende der Stunde war Nina dann doch hellauf begeistert und die Frage, ob wir wiederkommen war schneller beantwortet, als wie wir sie aussprechen konnten: JA!

Pferdesportgemeinschaft Norddeich e.V. – Reiterhof Honnewarf

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, um die Pferdesportgemeinschaft Norddeich e.V. (kurz: PSG-Norddeich), sprich den Reiterhof Honnewarf vorzustellen.

Der Reiterhof Honnewarf liegt an der Landstraße 16 in 26506 Norden. Die 14 Pferde stehen dort auf über 2ha Weideland, welches sich mit seinen satten Marschweiden direkt an das Haus anschließen. Seit 1. März 2013 ist der Reiterhof Honnewarf dort unter der Besitzerin, Frau Friederike Janssen-Itzen anzutreffen.

Frau Janssen-Itzen ist Trainerin B-Reiten und war früher Sportlehrkraft a.D. mit Zusatzqualifikation für bewegungsgestörte Kinder (SFU). Ihr Hobby ist ihre Passion geworden.

Reitunterricht
Reitunterricht ist jeden Tag um 15:00 Uhr, Pony reiten findet täglich (wenn es nicht gerade in strömen regnet) um 17:00 Uhr statt. Die Preise sind absolut fair: eine Reitstunde kostet zwanzig Euro und eine halbe Stunde zehn Euro (egal ob Reitunterricht oder Pony reiten). Alle Ihre Pferde haben einen klar strukturierten Tagesablauf und wurden von Frau Janssen-Itzen perfekt ausgebildet und trainiert. Ihr einziges Sorgenkind auf dem Reiterhof Honnewarf ist Zauberfee. Die Geschichte nach dem Warum und Wieso zu Ihrem Sorgenkind Zauberfee solltet Ihr euch Unbedingt von Frau Janssen erzählen lassen; eine wirklich rührende Geschichte.

Wie läuft eine Reitstunde ab?
Am Anfang einer Reitstunde werden die Pferde von der Marschweide geholt in die Boxen gebracht. Anschließend kann sich jede Reiterin ein Pferd in Absprache mit Frau Janssen aussuchen. Dann geht es ans Putzen und satteln der Pferde. Hierbei bekommen die Reiter / Reiterinnen noch wertvolle Tipps um dann, je nach Wetterlage auf die Weide oder den Reitplatz zu gehen. Dort angekommen werden nun die Reiterinnen unter Anleitung von Frau Janssen-Itzen gefordert.

Es gibt noch soviel zum Reiterhof Honnewarf zu sagen, dass ich euch lieber empfehlen möchte, einfach einen kleinen Stop dort einzulegen und euch selbst ein Bild zu machen.

Daher möchte ich abschließend nochmals ein ganze großes Danke für die schönen Stunden an Frau Janssen-Itzen senden und wünsche Ihr alles erdenklich Gute. Der nächste Urlaub kommt und wir hoffen, dass wir dann wieder ein paar schöne Stunden bei der Pferdesportgemeinschaft Norddeich e.V. verbringen können.

Neuer Reiterhof – Neues Glück

Aufgrund der schlechten Erfahrungen mit dem ersten Reiterhof und weil die Enttäuschung meiner Lütten so groß war, entschied ich mich dazu, dass wir es bei einem anderen Reiterhof nochmals versuchen. Nach ein wenig Recherche im Internet fand ich den Reiterhof Honnewarf (schaut euch auch gerne den anderen Beitrag dazu an).

Nachdem uns das Navi auf einem abenteuerlichen Weg zum Hof geführt hatten (ich war wirklich verwundert, welche Straßen kartografiert sind), schauten wir uns die Stallungen an. Schnell hatte Frau Janssen-Itzen ein Pony für Nina gefunden: Luc. Und ab ging es auf die Weide. Die ganze Zeit wurde Luc mit Nina auf dem Rücken von Frau Janssen geführt und es war der Lütten deutlich anzusehen, wie viel Spaß ihr der „Ausritt“ machte.

Mit traurigem Blick glitt sie am Ende der Reitstunde von Luc. Auf dem Heimweg verplante meine Tochter dann den restlichen Urlaub: Ich will jetzt richtig reiten lernen auf dem Hof und da jeden Tag hin.